Indien ist das Ursprungsland der ayurvedischen Lehre. Demzufolge zeigt hier Ayurveda - basierend auf den alten vedischen Schriften - eine authentische Richtung. Hier ist Ayurveda gleichbedeutend wie die westliche Medizin oder die Hausmedizin in unseren Breitengraden.

Das ayurvedische Schönheits- und Gesundheitskonzept

Über Gesundheit oder Krankheit entscheiden die Erhaltung der individuellen Konstitution sowie ein gutes „Verdauungsfeuer“. Ayurveda ist mehr als „Wellness“, die Anwendungen sorgen durch Entgiftung des Körpers für innere Ausgeglichenheit, lebendige Ausstrahlung sowie Schönheit von innen und außen.

Im Ayurveda wird die Haut als feinfühliges Abbild aller Funktionen und Organe im Körper betrachtet, sozusagen als Spiegel der Seele. Die Lehre besagt daher, dass eine umfassende und richtige Körperpflege die Grundlage für ein langes, gesundes und glückliches Leben ist.

Das ayurvedische Schönheitskonzept beruht auf drei Säulen:

  • Snehana (Behandlung/Ölung)
  • Yoga (Bewegung)
  • Annavijanna (Ernährung)

Insgesamt bedeutet ein komplettes ayurvedisches Schönheitsprogramm eine typgerecht abgestimmte Haut- und Körperpflege, eine typgerechte Ernährungs- und Lebensweise sowie spezielle Körperübungen, Massagen und Ölbehandlungen.

Der Stirnguss mit warmem Sesamöl oder die Ölmassage mit vier Händen (Abhyanga) sind ursprüngliche Reinigungsrituale.
Spannungen unter der Hautoberfläche werden durch Massagen gelöst. Massagen sind in Indien generell üblich, beispielsweise erhält die Schwiegermutter der Braut bei Hochzeiten eine Fußmassage.

 

Ayurveda in Indien/Sri Lanka – Ursprung der Lehre

Auszug aus www.enjoyliving.at, Autorin: Mag. Nicole Vorauer - Interview mit Astrid Grabner